Christa Schechtl's
"Der Schrei" 2

Tatort: Taiwan

Wie die Hündin
Laila um ihr
totes Frauchen
getrauert hat.

Laila ist der wohl berühmteste Hund Taiwans. Ihre herzzerreißende Geschichte war auf vielen Titelbildern. Laila, damals sechs Monate alt, verlor in der Nacht zum 21. September 1999 alles, was sie liebte: ihr Frauchen, ihr Heim und die vertraute Umgebung. Der kleine Mischling wurde das Opfer der großen Erdbebenkatastrophe in Taiwan. Die Trauer des Tieres war grenzenlos. Drei Tage lang grub Laila nach ihrem Frauchen, das tot unter den Trümmern lag.

Sie jaulte, kratzte sich die Pfoten blutig, nahm kein Fressen an, das Nachbarn ihr reichen wollten. Schließlich schaffte es eine Tierschutzorganisation, Lailas Vertrauen zu gewinnen und sie mitzunehmen. ich hörte vom Schicksal der traumatisierten Hündin und nahm sie mit nach Deutschland. Von da an ging es bergauf.

Babette Gierig aus Wuppertal hat sich mit unendlicher Geduld auf Laila eingestellt und sie zu dem gemacht, was sie heute ist: ein glücklicher, problemloser Hund. Nie mehr in ihrem Leben würde Babette Laila wieder hergeben. Sie ist ihr großes Glück und Sonnenschein. Und Laila scheint den Verlust überwunden zu haben. Sie hat sich zu einem richtig schönen Hundemädchen mit Starallüren entwickelt. Sie will nur im Bett schlafen.

Treue bis in den Tod

Es scheint fast ausgeschlossen, dass dieses sorgenvolle Gesicht jemals einen glücklichen, entspannten Eindruck machen könnte. Doch Leila hat in Deutschland ein wunderbares, geduldiges Frauchen gefunden.

© 2001 - 2017 Christa Schechtl - Start | Impressum | Portalseite | Spenden

Inhalt: