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TATORT:
TAIWAN
WIE DIE HÜNDIN
LAILA UM IHR
TOTES FRAUCHEN
GETRAUERT HAT.
Laila ist der wohl berühmteste Hund
Taiwans. Ihre herzzerreißende Geschichte war auf vielen Titelbildern. Laila,
damals sechs Monate alt, verlor in der Nacht zum 21. September 1999 alles, was
sie liebte: ihr Frauchen, ihr Heim und die vertraute Umgebung. Der kleine
Mischling wurde das Opfer der großen Erdbebenkatastrophe in Taiwan. Die Trauer
des Tieres war grenzenlos. Drei Tage lang grub Laila nach ihrem Frauchen, das
tot unter den Trümmern lag.
Sie jaulte, kratzte sich die Pfoten blutig, nahm kein
Fressen an, das Nachbarn ihr reichen wollten. Schließlich schaffte es eine
Tierschutzorganisation, Lailas Vertrauen zu gewinnen und sie mitzunehmen. ich
hörte vom Schicksal der traumatisierten Hündin und nahm sie mit nach
Deutschland. Von da an ging es bergauf.
Babette Gierig aus Wuppertal hat sich mit
unendlicher Geduld auf Laila eingestellt und sie zu dem gemacht, was sie heute ist:
ein glücklicher, problemloser Hund. Nie mehr in ihrem Leben würde Babette
Laila wieder hergeben. Sie ist ihr großes Glück und Sonnenschein. Und Laila
scheint den Verlust überwunden zu haben. Sie hat sich zu einem richtig schönen
Hundemädchen mit Starallüren entwickelt. Sie will nur im Bett schlafen. |
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