|
...wunderbare Frauen aus
Antalya, mit denen ich das Projekt für die Müllhaldenhunde aufziehen möchte. Geplant ist: Ein
Grundstück von der Stadtverwaltung zu erhalten, es einzuzäunen und ein
Tierheim zu erstellen. Die Tiere müssen eingefangen und kastriert werden.
Nachdem die Tiere extrem scheu sind, wird die gesamte Aktion überaus schwierig,
zeitaufwendig und kostspielig werden. Mir schwebt ein Grundstück mit
natur belassenem Wald vor, damit die »wilden« und somit unvermittelbaren Hunde ein
artgerechtes Leben führen können. Zusammen mit Tessy Lödermann, Mitglied
im Präsidium des |
|
Deutschen Tierschutzbundes (stellte
DM 5000,- in Aussicht) spreche ich mit dem Gouverneur von Antalya und anschließend mit dem
Bürgermeister. In Anwesenheit von türkischen Pressevertretern sagte er mir
seine Unterstützung zu, wünschte von mir einen schriftlichen Antrag für ein
Grundstück. Den hat er mittlerweile erhalten. Doch bis all die rechtlichen Seiten geklärt
sind, müssen die Tiere auf der Müllhalde zumindest Wasser erhalten. Auch das
versprach mir der Bürgermeister zu aller Verwunderung. Und nach mehrfachem
Nachhaken funktioniert auch das. Mittlerweile haben wir ein Haus angemietet, den Garten eingezäunt, damit die |
|
dringendsten Fälle
behandelt werden können, die Mamis und ihre Babys von der Müllhalde geholt und versorgt
werden können und mit Kastrationen begonnen werden kann. Der erste Bewohner ist
schon im Haus; Hundemama Leila mit ihren 5 Welpen. Sie werde ich in den
nächsten Wochen nach München holen. Ein neues, gigantisches Projekt habe ich
in Angriff genommen, aber mit Hilfe von Susanne und Esma werde ich es schaffen,
wenn mich meine tierlieben Freunde auch hier nicht im Stich lassen. Denn all
die Hundebabys sollen nicht mehr das Pech haben, im Müll aufzuwachsen und
leben zu müssen. |